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Die Kutschfahrt zur Teufelsburg

In halsbrecherischer Fahrt treibt der Kutscher seine Pferde an und jagt durch die regennasse Schlucht den Berg hinauf. Zuckende Blitze lassen den Umriss einer gewaltigen Burg erkennen - der Teufelsburg. Man spürt, dass der Kutscher so schnell wie möglich dort ankommen möchte, denn die Gäste im Innern seines Gespanns sind ihm nicht geheuer. Sie gehören zwei mächtigen Geheimgesellschaften an, doch niemand in der Kutsche weiß, wer die eigenen Verbündeten und wer die Mitglieder der gegnerischen Gesellschaft sind. Und genau das gilt es herauszufinden,denn nur mit den Verbündeten gelingt es, mächtige Gegenstände in Besitz zu bringen, um gemeinsam den Sieg zu erringen.


Die Kutschfahrt zur Teufelsburg ist ein geheimnisvolles Kartenspiel für 3-10 Spieler ab 12 Jahren von Michael Palm und Lukas Zach. Das Spiel besteht aus 60 illustrierten Karten und die Spieldauer beträgt 30-60 Minuten (bei 9-10 Spielern länger). Die optimale Spieleranzahl für den Einstieg ist 4-8.

Alle Spieler sind Reisende in einer Kutsche auf dem Weg zur Teufelsburg, aber niemand in der Kutsche weiß, wer Freund und wer Feind ist.

Jeder Spieler bekommt zu Beginn des Spieles im Geheimen die Zugehörigkeit zu einer der beiden verfeindeten Geheimgesellschaften zugelost. Außerdem bekommt jeder einen geheimen Beruf mit einer speziellen Fähigkeit. Man hat Anfangs keine Ahnung wer die anderen sind und zu welcher Gesellschaft sie gehören.

Um das Spiel zu gewinnen muß jede Gesellschaft gemeinsam drei bestimmte Objekte sammeln. Dafür muß man während des Spiels zunächst herausfinden wer die eigenen Verbündeten sind und anschließend wo die drei Objekte zwischen den anderen Gegenständen zu finden sind, bzw. wer sie im Besitz hat.

Um an diese Informationen zu gelangen muß man seine Gegenstände geschickt mit seinen Mitspielern tauschen, denn jeder Gegenstand hat einen speziellen Effekt, der eintritt, wenn man ihn wegtauscht, z.B. "Tauschst du das Monokel weiter, darfst du dir die Gesellschaft deines Tauschpartners anschauen.".

Doch auch wer sich mutig ins Handgemenge wirft gelangt an wichtige Informationen, denn der Gewinner dieses Kampfes darf in die Karten des Verlierers schauen oder ihm sogar eine stehlen. Aber es ist Vorsicht geboten, denn alle Spieler können dem Angreifer oder Verteidiger eines Kampfes helfen. Wenn sie deine Identität kennen, du aber nicht ihre, ist es riskant sich in einen Kampf zu stürzen.

Die Gesellschaft, die zuerst ihre drei Objekte zusammen hat und hinzu erfolgreich ihren Sieg verkündet, gewinnt das Spiel.

Die Kutschfahrt zur Teufelsburg hat eine besondere Spielatmosphäre, denn du kannst niemals sicher sein, ob jemand dich aufrichtig unterstützt, weil er zu deiner Gesellschaft gehört oder, ob er nur vorgibt dein Freund zu sein!

Inhalt der Spielschachtel

Erweiterung: Die dunkle Prophezeiung

Wie jedes Jahr bahnt sich die Kutsche in finsterer Nacht den Weg durch das Gebirge zur Teufelsburg. Doch diesmal sind die Vorzeichen bedrohlicher als je zuvor! Schicksalshafte Ereignisse nehmen Einfluss auf die gefährliche Fahrt und die Machenschaften der Fahrgäste. Eine mysteriöse Unbekannte steigt hinzu und allen stockt der Atem… Wie lange kann sich der Advokat hinter seiner stählernen Maske verbergen, um ihren Messern zu entgehen? Wem entreißt der gefürchtete Rächer das letzte Hemd? Und kann letztendlich der Kutscher verhindern, dass der Verräter vor Sonnenaufgang alle Artefakte an sich reißt?

Neue Gegenstände und neue Berufe bringen weiteren Schwung in die Fahrt der Kutsche, ein Verräter gesellt sich bei einer ungeraden Spieleranzahl hinzu und der Spieler, der gerade die Rolle des Kutschers erfüllt, darf jede Runde zwischen besonderen Orten und Ereignissen entscheiden. Diese geben eine Runde lang neue Aktionsmöglichkeiten.Wessen Tausch abgelehnt wird, darf sich ab sofort mit der Karte "Rache" revanchieren. Mit der mysteriösen "Mei Yogen" liegt ausserdem eine wunderschön illustrierte neue Person bei.

Wichtig: Zum Spiel der Erweiterung wird zwingend das Grundspiel benötigt!

Die Regeln mit allen Infos zur Erweiterung findet Ihr im Regel-PDF.